25 Nov 2008 15:07:00 | Thomas Jungbluth | Computer,Business-PC,Core i7,Dell,Intel,Leistung,Wortmann | Comments
Fast zeitgleich mit Asus verkündeten auch weitere Hersteller neue Geräte mit Intels neuem Prozessor-Flagschiff, dem Core i7. So landeten auch Meldungen von Dell und Wortmann in unserer Mailbox.
Doch die Zielgruppen sind unterschiedlich: während Dell wie auch Asus vom Design eher die “gehobenen” Wohn- und Kinderzimmer der Welt im Auge haben, möchte Wortmann seinen “Terra PC” mit dem Zusatz “Business” lieber auf oder unter dem Chefschreibtisch sehen. Das Gerät steckt in einem normalen Gehäuse. Immerhin verspricht Wortmann, “einer der wenigen Intel-Launch Partner” zu sein, “der diese brandneue Prozessor-Technologie vorrätig und lieferbar hat.” Wer das prüfen möchte, sollte 1.399 Euro bereit halten, denn so teuer ist das Rennauto im Gehäuse einer Familienkutsche.
Dafür gibt es den PC mit Intel Core i7-920, der mit 2,66 GHz getaktet ist und dank Quadcore und Hyper-Threading mit Achtfach-Prozessorleistung beeindrucken kann.
Den enthält auch der Dell Studio XPS, der ab 749 Euro erhältlich ist. Beide i7-Vertreter verwenden DDR3-Triple-Channel-Speicher, im Terra-PC sind im genannten Preis 3 GB enthalten - sowie eine ATI-Grafikkarte mit HD4350-Chipsatz, während Dell noch keine nähere Angaben über die Ausstattung des Studio XPS macht, jedoch betont, dass alle mit HDMI-Schnittstelle und optionalem Blu Ray-Laufwerk lieferbar sind. Dell-PCs werden ja sowieso individuell konfiguriert.
Der Wortmann Terra PC Business mit Core i7 ist sofort lieferbar, der Studio XPS kann ab sofort telefonisch und ab Anfang nächster Woche auch unter der unten stehenden Webadresse online bestellt werden. The race is on.
25 Nov 2008 13:20:00 | Peter Sennhauser | Kurioses,Japan | Comments
Eine Shiatsu-Massage nur für die Finger: Des Bloggers Traum ist der japanische DanBall, der willkürliches und unwillkürlich gesteuertes Nervensystem ausgleichen soll.
Die Tipperei am Blogger-Netbook sorgt nicht nur für Verspannungen im Nacken, sondern auch für wunde, m üde Finger, Karpaltunnel-Syndrom und andere Gebrechen, gegen die sich der Blogger natürlich schützen möchte.
Die perfekte Entspannung verspricht der Shiatsu DanBall, den der Japan Trendshop im Angebot hat:
Wie ein Bowlingball mit zu vielen Löchern präsentiert sich das Gerät, das allerdings voller intelligenter Technik steckt: Eine Minute lang werden die Akkupressur-Punkte massiert, wenn man, wie es in der Beschreibung heisst, seine “Finger in die Löcher gibt”.
Ausserdem werden die Finger mit Infrarot bestrahlt, um sie keimfrei zu kriegen das Wachstum der Nägel anzuregen.
Das ist auch dringend nötig, denn spätestens nachdem man das Preisschild gesehen hat, fängt man an, sich letztere abzukauen.
Den DanBall Shiatsu gibts in lila, grau und transparent für 1991 US-Dollar im Japantrendshop.
25 Nov 2008 13:09:00 | Thomas Jungbluth | Computer,HSDPA,Mobil,Notebook,UMTS | Comments
Wer unterwegs viel surfen will, ohne die Premium-Angebote der großen Anbieter zu benutzen, dem bietet Tchibo jetzt einen günstigen Pauschaltarif. Allerdings nur in Deutschland.
Für 19,95 Euro pro Monat kann man ohne Begrenzung surfen. Den erforderlichen Stick gibt es für 49,95 Euro direkt dazu (falls man kein Notebook mit eingebautem UMTS-Modul benutzt). Die “Flatrate” ist dabei eine “Fair-Flat”-Variante wie woanders auch schon üblich: Bis zu einem Downloadvolumen von 10 Gigabyte je Monat kann man mit voller Leistung surfen, danach drosselt der Anbieter auf ISDN (64 KBit/Sek.). Mehrkosten für über die Grenze hinaus konsumierte Megabyte fallen nicht an.
Zum Vergleich: Beim Vodafone-Tarif “MobileConnect Flat” liegt die Grenze bei 5 Gigabyte und der monatliche Preis bei 34,95 Euro. Außerdem ist die Tchibo-Flatrate frei wählbar: man kann auch monatlich aussetzen. Wem knapp 20 Euro zuviel sind, bekommt für etwa die Hälfte ein Volumenpaket mit 500 Inklusiv-MB, danach kostet jedes MB 24 ct.
Der Stick bietet eine maximale HSDPA-Geschwindigkeit von 3,6 Megabit/Sekunde. Er funktioniert per Plug & Play mit allen Windows-Computern und enthält einen Micro-SD-Steckplatz, falls der Computer klamm an USB-Buchsen ist und man gerne etwas extern speichern möchte.
Update: Der Stick funktioniert unter den aktuellen Windows-Varianten sowie unter OS X ab 10.4. Wer den Stick nutzen will, ist per SIM-Lock an das Mobilfunknetz von Tchibo gebunden. Das ist für unsere Nachbarn in Österreich und der Schweiz ärgerlich, weil es dort nicht verfügbar ist. Der Stick funkt übrigens im Netz von O2.
Tchibo verspricht, dass das Angebot ab 2. Dezember über ihre Website verfügbar ist oder (falls man sich vom Wimmelangebot dort erschlagen fühlt) telefonisch bestellt werden kann (Tel. 01805-8090).
25 Nov 2008 11:16:45 | Don Dahlmann | Kommunikation,EA,iPhone,Spiel | Comments
Darauf haben sicher viele gewartet. EA bringt für das iPhone eine Version von “Sim City” auf den Markt. Und der Preis ist auch ok.
Kaum ein Spiel hat seit 1997 derartig viele Menschen fasziniert, wie “Sim City”. Ich hatte die ersten beiden Folgen auf meinen Rechnern und es hat mich, wie viele andere User auch, ganze Nächte am Rechner gehalten. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn es damals schon eine mobile Version des Spiel gegeben hätte. Aber genau die kommt im Dezember auf den Markt:
Die Version für das iPhone basiert auf der etwas betagten “Sim City 3000″ Version, aber mehr ist halt in Sachen Grafik auch nicht drin. Wobei der Spaß am Spiel ja auch nicht unbedingt an der Grafik hängt. Aber man sollte vor dem Kauf nicht vergessen, dass diese Version schon 1999 erschienen ist. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob man auch die “Sim City 4″ Version nicht hätte aufs das iPhone quetschen können, doch scheinbar war es einfacher, die alte Version umzubauen. Und so schlecht war die Grafik damals ja auch nicht.
Aber Dezember soll das Spiel im App-Store von Apple zu finden sein. Der Preis wird vermutlich bei 9 Dollar liegen.
25 Nov 2008 08:57:41 | Don Dahlmann | Kurioses,Batterie,Kerze,LED,Licht | Comments
Die LED Kerze ist aus Wachs, und hat an ein sehr interessantes Feature. Man kann nicht nur aus- sondern auch anblasen.
Es gibt so Dinge, die seit Jahrtausenden im Grundsatz nicht verändert worden sind. Kerzen, zum Beispiel. Ein wenig Wachs, ein Docht, fertig ist ein ebenso praktisches, wie einfaches Hilfsmittel. Es gibt Licht, es wärmt und es ist ziemlich günstig herzustellen. So etwas kann man natürlich nicht kaum verbessern. Aber Kerzen sind auch nicht ungefährlich, hat man mal vergessen, eine aus zu machen. Ein interessanter, wenn auch teurerer Ersatz, könnten die LED Kerzen sein:
Die sieht aus wie eine Kerze und ist sogar aus Wachs gefertigt. Von außen kann man sie also nicht von einer normalen Kerze unterscheiden. Doch im Innerern der Kerze versteckt sich die Elektronik. Denn die Kerze wird nicht einfach mit einem Schalter angemacht, sondern man kann sie “an pusten”. Sie reagiert auch auf einen kräftigen Luftzug, wenn man sie wieder ausblasen möchte.
Mittels eines Schalters am Boden der Kerze kann man sogar die Farben wechseln. Die Batterie soll für über 300 Stunden reichen. Also eine Kerze, die man gefahrlos anlassen kann. Zu bekommen bei Think Geek ab 12 Dollar.
Vinylschätzchen digitalisieren möchte so mancher Plattensammler - doch der PC im Wohnzimmer, da dreht die Lebensgefährtin durch. Mit dem Ion Audio LP 2 CD ist dies nicht mehr notwendig.
Von Ion gab es schon so einige Digitalisierungslösungen wie den Videorekorder oder Kassettenrecorder mit Computerschnittstelle und natürlich auch schon Plattenspieler mit USB-Port. Den hat der Ion Audio LP 2 CD zwar auch, doch er kann auch ohne irgendwelche Zusatzgeräte PVC-Langspielplatten auf CD brennen:
Es ist nur eine CD-R oder CD-RW einzulegen, eine Platte aufzulegen und Aufnahme zu drücken! Also das Richtige für den HiFi-Freak, der Computer in der Nähe der Anlage schon aus ästhetischen Grunden ablehnt.
Allerdings versäumt er dabei dann doch einiges: Mitgelieferte Software für Mac und PC kann die Aufnahme in Zusammenarbeit mit iTunes auch in ein iPod-taugliches MP3-Format bringen - hieran fehlt es ja oft bei digitalisierten Analogaufnahmen, die MP3-Labels fehlen und iTunes kann die Aufnahme nicht vernünftig einsortieren.
Die gebrannten CDs abspielen kann der Plattenspieler Ion Audio LP 2 CD allerdings nicht.
Der Nachteil des Produktes? Der Preis. 400 Dollar bzw. (bei ELV gesehen) 360 Euro sind doch etwas viel, die Lösungen ohne eingebauten Brenner kosten üblicherweise nur die Hälfte.