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| PrologIch hatte mir vorgenommen niemals eine Zeile über Eisbärenbabys namens Knut und Flocke zu schreiben. Es gibt kaum eine Ecke im Netz, wo man vor putzigen Glossen, süßen Fotostrecken und knuffigen Artikeln über weißpelzige Berliner und Nürnberge |
Subscribe | Retrun to feeds | Users subscribed: 4 | Last Updated: Sep 06 2008, 06:18:44
 Die us-amerikanische Supermarktkette Stop & Shop stellt derzeit auf ein neues Corporate Design um. Das neue Logo wurde vor wenigen Tagen vorgestellt. Nachdem Walmart erst Anfang Juli auf ein neues Firmenlogo umgestellt hat, ist Stop & Shop nun bereits die zweite Supermarktkette mit neuem Erscheinungsbild. Viel Bewegung also in der Lebensmittelbranche in den Vereinigten Staaten. Walmart hat den Stern und Stop & Shop nun einen Einkaufskorb, in dem viele bunte Sachen verschwinden bzw. aus ihm herauskommen. Sowohl das Walmart-, als auch Stop&Shop-Logo wirken dabei “europäischer”, oder geht das nur mir so? Färbt etwa europäischer Konsum (Bio, CO2-arme und spritsparende Autos) auf das Corporate Design amerikanischer Marken ab? Auch das Tochterunternehmen Giant stellt zeitgleich auf ein neues Design um. Die Umstellung kostet erste Opfer. Die Stop&Shop-Website enthält aktuell keinen/kaum Inhalt (Firefox/Mac). via prnewswire  Der deutsch-französische Fernsehsender ARTE mit Sitz im Straßburg wird ab dem 06. September im neuen On-Air-Design senden. Die Website arte.tv wurde bereits gestern auf das neue Design umgestellt und scheint einmal mehr zum Ausdruck zu bringen: Nur bei den Öffentlich-Rechtlichen gibt es wahre (Gestaltungs)Freiheit. „Neugierig leben“ ist der neue Slogan des Senders. Neugierde weckt auch das Navigationskonzept der Website, die einige überraschende Lösungen bereit hält. Der Auftritt zündet ein wahres Feuerwerk. Aaaahs und Oooohs in Bezug auf das Design, die Nutzerführung, den Gesamtaufbau und auch in Sachen Joy-of-Use. Es macht einfach Spaß sich durchzuklicken und Bereiche zu erkunden. Eine ähnlich ansprechende Haptik, Gestaltung und Struktur habe ich in letzer Zeit selten auf dem Bildschirm gehabt. Vor allem die Relaunchs großer Nachrichtenportale der letzten Monate ließen diese überraschenden Momente schmerzlich vermissen. ARTE setzt Ausrufezeichen, in vielerlei Hinsicht. Die Belohnung für diesen Mut zum Anderssein ist ein ausdrucksstarkes und wiedererkennbares Erscheinungsbild, crossmedial. Der neue Webauftritt ist inspirierend, zuweilen überraschend, ausgesprochen gut gelungen und offenbar inhouse produziert worden. Das neue On-Air-Design wurde von der Agentur Luxlotusliner entwickelt. Das neue Audiodesign kommt von der Pariser Agentur Novaprod - „warmer dynamischer Elektro-Folk mit sinnlich-modernem Klang“, wie es in der offiziellen Meldung heißt. Danke an die zahlreichen Hinweisgeber!  Auf die Ausstellung “Design + Emotion” im Badischen Landesmuseum in Karlsruhe hatte ich bereits an dieser Stelle aufmerksam gemacht. Nun haben die Veranstalter einige Video-Podcasts ins Netz gestellt. Zu sehen sind Interviews mit Designexperten sowie Hintergrundinformationen zur Ausstellung. Außerdem kann man beim Podcast-Gewinnspiel mitmachen. Es kommt noch besser. Verlosung Für die Leser des Design Tagebuchs sind ebenfalls zwei Eintrittskarten reserviert sowie vier Ausgaben des begleitenden Ausstellungskatalogs, die nun auf Abnehmer warten! Also 3 x je einen Katalog und 1 x einen Katalog plus 2 Karten. Einfach einen Kommentar bis Freitag den 05.09.2008 22.00 Uhr anheften, der sich mit der folgenden Frage beschäftigt: Welches Designobjekt löst bei Dir die größten Emotionen aus? Bitte auch wirklich auf die Frage eingehen und nicht einfach “will haben!” hinterlassen. Bitte dran denken, dass das Museum in Karlsruhe beheimatet ist. Wer explizit auch die Karten haben möchte, der möge im Kommentar den Zusatz “Karten” vermerken, so dass diese dorthin auf die Reise gehen, wo sie auch genutzt werden. Wer lediglich ein Exemplar des Katalogs haben möchte, beantwortet einfach die Frage. Der Zufallsgenerator wird dann wieder entscheiden, welcher Kommentar respektive Kommentator den Zuschlag erhält. Wie immer gilt: wer doppelt kommentiert wird komplett gelöscht. Viel Erfolg!  Die Alpina Farben GmbH mit Sitz in Ober-Ramstadt führt auf seinen Produkten nahezu unbemerkt ein Logo-Redesign durch. Die Betonung liegt auf nahezu. Ganz so unbemerkt geht der aktuell sukzessiv durchgeführt Wechsel dann doch nicht von statten. Trotz nicht vorhandener Pressemeldung kommt es immer wieder vor, dass ein Logo- oder Designwechsel den Weg hier in diesen Blog findet. Diesmal ist Leser Christoph beim Stöbern durchs Toom-Prospekt ein neues Logo ins Auge gesprungen, das einen Farbeimer der Marke Alpina schmückt. Danke an dieser Stelle für die Meldung. Im komplett neu gesetzten Markenlogo fällt dem Betrachter als erstes die stärkere Verbindung des “p” und des Kreises auf. Bislang saß der Schriftzug weitestgehend emotionslos und unmotiviert oberhalb des Kreises. Nun erzeugt das nach unten spitz zulaufende “p” eine stärkere Einheit. Der Schriftzug wurde neu angelegt und erscheint nicht nur luftiger sondern auch in Bezug auf den Typus des nach innen gekrümmten Buchstabens nachhaltiger, da diese zum echten Stilelement ausgebaut wurden. Auch die Proportionen der Kreise wurde überarbeitet wie man dieser Grafik entnehmen kann. Insgesamt ein schönes Beispiel für ein behutsames Markenredesign. Wenn gleich sich der Eindruck aufdrängt, dass das Logo nicht ganz horizontal austariert ist. Geometrisch sitzt es mittig. Das Auge versucht jedoch unweigerlich den Schriftzug nach links rüber zu boxen. Erzwungen wird dieser Eindruck durch die größere weiße Fläche unterhalb des “n” im Vergleich zur linken Seite. Es fehlen nur wenige Pixelschubser um es optisch ausgewogen erscheinen zu lassen. Dies hätte zudem den netten Nebeneffekt, dass das “p” und der Kreis noch stärker zur Einheit verschmelzen und die so geschaffene Achse der Wortbildmarke einen stärkeren Halt gäbe. Auch ohne meine Nachjustierung ein gelungener neuer Anstrich, wie ich meine.  Kellogg’s | Lebensmittel Kelloggs hat seinen Auftritt aufgefrischt. Der macht soweit auch einen sehr guten Eindruck. Einzig die zahlreich erscheinenden Fenster bzw. Tabs bei Klick auf Content-Elemente stören ein wenig den Genuss der Site. Als CMS kommt Riot zum Einsatz. Zubereitet hat den Auftritt artundweise. | Porsche | Automobile Schicke und zugleich schlichte Website, die vor kurzem ins Netz gestellt wurde. Die Hauptnavigation ist so angelegt, dass Nutzer per Rollover nahezu die gesamte Site inklusive der Fahrzeugmodelle durchstreifen können. Bassier, Bergmann & Kindler sind für Konzept und Realisierung verantwortlich. | DSF | Sportfernsehen Der Relaunch soll den Webauftritt näher ans Fernsehen rücken. Das Videoangebot wurde ausgebaut und wird in sechs “Channels” bereitgestellt. News und Interviews rund um die Bundesliga und die zweite Liga sollen sogar im Netz schon vor der Ausstrahlung im TV zu sehen sein. | Vanity Fair | Magazin 16 Monate nach dem erstmaligen Launch wurde das Magazin umgestellt. Der etwas zerklüftete Aufbau ist passe. Die Site wirkt nun kompakter und gut sortiert. Schwarz verleiht dem Aufbau in Kombination mit dezenten Spiegeleffekten Klasse und Stil. DWDL hatte über den Relaunch berichtet. | Loewe | Unterhaltungselektronik Loewe wird als Premiummarke positioniert und zielt auf anspruchsvolle TV- und Audio-Kunden. Der Webauftritt kommt edel und zurückgenommen daher. Der Konfigurator zum individuellen Zusammenstellen der Produktlösung steht im Mittelpunkt des Relaunchs. Er will im Firefox (Mac) allerdings noch nicht so richtig laufen. Im Safari konnte ich mir die sehr aufwendig gemachten und zeitlos schönen Produktinszenierungen jedoch ansehen. Hinter dem Auftritt steckt BrandOffice. |  18 Monate sind es her, seitdem aus “DIE WELT” WELT ONLINE wurde. Als eines der wenigen Nachrichtenportale nutzte der Auftritt bis gestern Nacht noch eine linke Navigationsspalte und wirkte dabei wie ein Fels in der Brandung. Zeit, Trends und sicherlich auch interne Kräfte haben den Fels zum Einsturz gebracht. In diesem Artikel wird nicht nur dieser Relaunch näher beleuchtet, sondern auch der Trend hin zu einem Einheitslook bei deutschen Nachrichtenportalen einmal kritisch per Umfrage hinterfragt. Formal gut Trotz des nun schablonenhaften Aufbaus, macht der Auftritt einen guten Eindruck. Man muss ja auch nicht gleich alles verteufeln. Der zweitspaltige Aufbau bietet halt viele Vorteile im Vergleich zum Dreispaltensystem, bei dem die linke mit der Navigationsleiste bestückt ist. Vor allem die Marginalspalte kann wesentlich flexibler mit Modulen befüllt werden, mal über die volle Breite (345px) was z.B. im Block “Zweite Meinung” positiv zum Tragen kommt und mal zweigeteilt z.B. bei der Bildergalerie. Der Umstand, dass die komplette Site nun farbig hinterlegt ist gibt dem Aufbau halt und strukturiert den Inhalt. Der Auftritt selbst wird auf diese Weise eingefasst und die einzelnen Content-Blöcke werden optisch gut erfassbar von einander getrennt. Was ist mit Branding? Die “Headerads” (Artikel im Kopf der Seite) wirken auch nach dem Relaunch wie draufgebappt. Es kann nicht jeder einen so schönen, aufgeräumten und einprägsamen Header haben, wie das Time Magazin. Etwas weniger Content und dafür etwas mehr Branding ist im Zweifel allerdings auch nicht die schlechteste Wahl für den wichtigsten Teil einer Website. Das gilt vor allem in Bezug auf die immer ähnlicher und austauschbarer erscheinenden Nachrichtenportale. Uniform statt Vielfalt Was ist bloß los mit den Redaktionen deutscher Nachrichtenportale? In den letzten zwei Jahren gab es einen Zug, auf den nun nahezu alle Medienorgane aufgesprungen sind. Fällt denn keinem Chefredakteur auf, dass sein Portal genauso aussieht, wie das zig anderer Mitbewerber? Wo ist das Überraschende? Wo sind die Unterscheidungsmerkmale? Wo ist das Einzigartige? Zu schablonenhaft ist der Aufbau und zu eintönig ist das Design, schaut man sich im Netz auf den großen deutschen Nachrichtenseiten um. Der neue WELT ONLINE-Auftritt ist nett anzusehen. Aber das sind 20 andere Portale im gleichen Duktus ebenso. Für den nächsten Relaunch eines deutschsprachigen Nachrichtenportals wünsche ich mir ganz einfach mehr optische Unterscheidungsmerkmale und mehr strukturelle Vielfalt. Ich habe wirklich wenig Lust immer und immer wieder das Gleiche schreiben zu müssen. Ein Blick über den Tellerrand zeigt auf, dass es mehr als nur ein Template für eine Nachrichtenseite gibt: NYTimes, TheObserver, WashingtonTimes, Aftenposten, LeMonde. Und nun dazu eine kleine Umfrage, weil mich interessiert wie der einheitliche Aufbau der großen Nachrichtenportale untereinander empfunden wird. Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.  Die nach eigenen Angaben weltgrößte Stock Fotoagentur auf Abo-Basis hat sich ein neues Logo gegönnt und verpasste dabei die Chance Größe auch im Logo zum Ausdruck zu bringen. Man hatte sich an das schrullige Etwas gewöhnt aber das schlechte Verhältnis von Schriftzug zum restlichen Konstrukt war und ist nicht zu übersehen. Auch der Umstand, dass man es eher mit einem Piktogramm, zumindest bei der Kamera, denn mit einem Firmenlogo zu tun hat, ließ das Logo immer eher unausgereift erscheinen. Die Kamera im grünen Kreis nimmt sich zu wichtig und enthält zudem zu viele Linien und Unterteilungen, um innerhalb des “Haltestellenschildes” als Bestandteil eines Logos eine gleichgewichtige Rolle spielen zu können. Vor allem auch die Abstände der zahlreichen Logoelemente stimmen einfach nicht. Es gab also genug Ansätze für Verbesserungen. Herausgekommen ist beim Redesign ein Logo, dass zwar deutlich reduzierter angelegt wurde und bei dem der neue Schriftzug durchaus einen eigenen Charakter wiederspiegelt, bei dem jedoch die Bildmarke in der Beliebigkeit versinkt. Sehr schade ist zudem, dass man das Kamerasymbol nicht mal im Ansatz versucht hat zu überarbeiten, um vor allem den vielen tausend Kunden zu signalisieren: “Seht her, wir haben uns weiterentwickelt, sind aber immernoch die gleiche Marke”. Die Fortführung der Farbe Grün reicht dafür nicht aus. Fazit Das Ergebnis ist frischer und moderner als sein Vorgänger, die Bildmarke schwächelt jedoch im Bereich der Originalität. Die größte Stock Fotoagentur macht sich im Logo kleiner, als sie tatsächlich ist, was so ziemlich das Gegenteil von dem ist, was ein Logo (auch) bewirken soll. Es soll Professionalität, Vertrauen und Größe vermitteln. Danke Stefan für den Hinweis.  Eben noch vom Aussterben bedroht wurde die Traditionsmarke Schultheiss aus Berlin nun wiederbelebt. Mal ein Redesign, bei dem zwar jedes Element neu gesetzt und gezeichnet wurde, bei dem aber die bestehenden Formen nicht gänzlich hinten runter gefallen sind. Deutlich fällt zum Beispiel die dezente und gute Überarbeitung des Braumeisters in historischer Tracht ins Auge. Sowohl die Proportionen, als auch die Form selbst wurden neu angelegt. Und mal ganz ehrlich, braucht eine Bierflasche einen Goldrand auf dem Etikett? Allein dieser Verzicht haucht der Marke neues Leben ein und positioniert sie noch stärker in Richtung einer Kultmarke a la Astra, bei der die Farbe rot ja auch eine dominante Rolle spielt. Krug und die haltende Hand wurden vergrößert. Der Schaum erscheint nun flächiger statt grobkörnig. Die Typo ist insgesamt schnörkeloser. Der rote “Japankreis” im Hintergrund erscheint mir jedoch abkömmlich. So hätte man zudem auf die etwas dünne weiße Umrandung gut verzichten können aber vermutlich wäre dies dem Auftraggeber zu nah am alten Look gewesen. Wer weiß. Vor allem jedoch die neue Flaschenform und die Wasserperlen auf der Produktabbildung machen Appetit. Gut, letztere sind zwar auf nahezu jeder halbwegs neuen Abbildung einer Bierflasche zu sehen aber ich sage dennoch einmal Prösterchen!  Seit dem 18.08.2008 hat die deutschsprachige Blogosphäre ein neues wichtiges Messinstrument. Wer sich noch an blogscout erinnert, dem sei gesagt blogoscoop ist nicht unähnlich. Ich möchte jetzt schon prognostizieren: blogoscoop wird in kurzer Zeit DIE zentrale Anlaufstelle für alle, die Infos aus, oder besser gesagt über die Blogosphäre suchen. Was kann blogoscoop? Neben den Seitenaufrufen auf Blogs, die zu individuellen tag-basierten Rankings zusammengefasst werden können, sammelt blogoscoop viele Informationen rund um Blogs und bereitet sie auf, um Rankings, Listen und Empfehlungen zu ermöglichen. Die Funktionalität ist bereits jetzt hervorragend. Noch läuft nicht alles rund aber Martin Kunzelnick, verantwortlich für das Projekt tut alles, um es zu optimieren. Auch von dieser Stelle meinen großen Respekt! Eine Schaltzentrale, wie blogoscoop war lange überfällig. Die Blogcharts konnten und können nur unzureichend wiedergeben, was in den Blogs abgeht. Ein Ranking, dass sich alleine aus der Link-Popularität ableitet kann nur an der Oberfläche kratzen, wenn es darum geht populäre Blogs ausfindig zu machen. Wer das blogoscoop-Ranking bemüht wird eine große Verschiebung im Vergleich zu den blogcharts feststellen. Die ermittelte Kerngröße ist die Anzahl der Seitenaufrufe. Und das ist auch gut. Kein komplizierter Algorithmus, kein geheimnisumwittertes Script - die reinen PI-Zahlen. Nur so lässt sich ablesen, in welchen Blogs sich die Leser tummeln. Das Design Tagebuch gehört übrigens dazu, worüber ich mich selbstredend freue. Aktuell sind bereits ca. 1.730 Blogs registriert und es werden täglich mehr. via pixelgangster  Der Eishockey-Weltverband IIHF stellte vorgestern das Logo für die im September startende Champions Hockey League vor. Das Logo könnte auch das einer Spielkonsole sein und ist handwerklich präzise. Ob man es mag steht auf einem anderen Blatt. Mir persönlich ist es aufgrund der vielfachen Verläufe zu aufgeladen. Farblich kann es allerdings überzeugen. Danke Stefan für den Hinweis.  In drei Tagen sind sie zu Ende, die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking. Ich möchte wissen, welches Design liegt in der Gunst der Kreativen vorne. Hier kann durchaus das Gesamtpaket aus OnAir, Print und Web zur Urteilsfindung hinzugezogen werden. Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll. Das ZDF hat seine Zuschauer sogar im Internet abstimmen lassen, welchen Namen der Drachen erhalten soll, der bei der Gestaltung eingesetzt wird. Heraus kam “Fu Long” (Glücksdrachen).  Die amerikanische Tagungshotel-Gruppe Dolce International enthüllte vor wenigen Tagen eine neue Markenstrategie. Zukünftig sollen die Hotels nicht nur als Konferenz- und Tagungscenter wahrgenommen werden, sondern verstärkt auch als Full-Service Hotels mit dem Charakter eines Ferienortes. Das komplett neu gesetzte Logo macht natürlich Einiges her. Das alte Logo im biederen Interconti-Look wurde durch eine solide und moderne Formensprache abgelöst. Die Ausarbeitung des “O” als Bildelement verleiht dem Logo in Kombination mit der Symmetrie der Type (AvantGarde) etwas “Trendiges”. Neu gesetzt und ohne Bildmarke rückt das neue Logo stärker als zuvor in Richtung Modelabel, was bei der Namensgebung auch nicht vollkommen ausgeschlossen werden kann. Das spielerisch angelegte Kreis-Trio bewirkt, dass diese Nähe deutlich gebremst wird. Interessant ist die Linienstärke des “O”, die sich im Vergleich zu den vier anderen Buchstaben deutlich unterscheidet. Um die Bildmarke nicht zu fett wirken zu lassen, hat man die Strichstärke fast halbiert. Erst in Kombination mit den beiden anderen Kreisen/Ringen wirkt der Schriftzug harmonisch. Die Verwendung des Minuskel-e ist zudem ein netter Akzent. Dabei muss ich mich als Freund des symmetrischen “e” outen, denn erst vor einigen Monaten habe ich bei der Entwicklung eines Corporate Designs einen ganz ähnlichen Akzent gesetzt. Die Website scheint noch in der Entwicklungsphase zu stecken. Anders lässt sich die Betitelung der Hauptnavigation (NA) nicht erklären (NA steht für Not applicable). via mimegasite  Das Telekommunikationsunternehmen Bell Canada führt eine neue Markenstrategie ein und präsentiert mit der frisch gelaunchten Website auch ein neues Firmenlogo. Die 1994 eingeführte gelbe Bildmarke, ein Profil eines Gesichtes samt Ellipsen, entfällt komplett. Der Schriftzug wurde neu gesetzt und erinnert nun wieder an das Firmenlogo von 1977. Nicht nur vom Namen her sondern auch stilistisch sieht man im neuen Logo eine Formensprache, wie man sie auch im alten Dell-Logo findet, das ja erst kürzlich gegen eine Variante im schwarzen Kreis ausgetauscht wurde. Der neue Bell-Auftritt lässt zudem die Vorstellung zu wie ein neuer Dell-Webauftritt bei stärkerer Beibehaltung der bisher dominierenden Corporate-Farbe Blau aussehen hätte können.  Der Wegfall der Bell-Bildmarke ist kein Beinbruch, im Gegenteil. Die horizontal angelegten Ellipsen wirken, schaut man sich die Logohistorie von Bell an, wie ein Fremdkörper. Mit Blick auf die Verschmelzung von unterer gelber Sichel und dem Auge im stilisierten Gesicht konnte man nur sagen: Autsch! Insofern tut die neue sauber gesetzte Wortmarke keinem weh.  Trotz aller positiv zu bewertenden Änderungen im Erscheinungsbild erscheint die neue Marke ein Spur weit zu neutral geraten. Logo und neuer Website sind sehr gelungen, versprühen aber etwas zu viel Kühle und Beliebigkeit. Mir fehlen die typischen visuellen Elemente, die den Markenkern transportieren. Tauscht man das Logo in der Website aus, könnte man auch den Eindruck haben in einer Preissuchmaschine oder einem PC-Hardware-Shop gelandet zu sein. Die freigestellten Abbildungen mit Menschen hätten durchaus etwas großzügiger sein dürfen, um der Site etwas mehr Esprit, Charme und Emotionalität zu schenken. Neben der visuellen Änderungen gibt es auch Namensänderungen innerhalb des Konzerns. So wird z.B. aus Bell ExpressVu nun Bell TV und aus Bell Sympatico fortan Bell Internet. via digitalhome  Zum Start der neuen Bundesliga-Saison präsentiert sich das Sportportal aus dem Hause EM.Sport Media in einem neuen Design und neuem Aufbau, bei dem die Hauptnavigation, wie aktuell im Trend liegend, nun vertikal statt horizontal angeordnet ist. Neues Kernstück der Site ist das Mediencenter, das in Meta-Navigation aufgehängt ist. Schick, kompatibel und ein werbemittelfreundlich so mein Kurzrésumé nach dem ersten Besuch. Spox.com ist in vielerlei Hinsicht nun näher als zuvor. Trotz aktivem AdBlocker schlüpfen zahlreiche Werbebanner und -flächen aufgrund neuer Formate durch und lassen den Content vollkommen in den Hintergrund treten. Ich komme gar nicht dazu die Meldung über den Sieg von Stuttgart durchzulesen, weil ich von Lang Lang mit Klavierklängen penetriert werde. Schöne Musik an falscher Stelle. Schöne Website mit Meldungen, die man woanders in Ruhe durchlesen kann. Es gibt aber viele, die sich an der Penetration nicht stören, dass zeigen die Besucherzahlen. Laut IVW liegt man bei durchschnittlich 25 Mio. Besuche und 170 Mio. Seitenaufrufe. Für das neue Design zeichnet gemeinsam mit Sport1 die Agentur Exozet aus Berlin verantwortlich, die zuletzt die Netzzeitung und auch N24 aufpoliert hatte. Danke an alle Tippgeber, die zu Zeiten der Olympischen Spiele zahlreich waren.  Der Webauftritt des Axel Springer Konzerns ist aus der Regungslosigkeit erwacht und erscheint seit Kurzem in einem völlig neuen Aufbau und Design. Der Schneewittchenschlaf dauerte mindestens 5 Jahre und führte dazu, dass im Mai 2007 der Webauftritt in diesem Blog mit dem Spooky-Award ausgezeichnet wurde. Heute soll die märchenhafte Wandlung näher beleuchtet werden. Der Konzern hat seine Wurzeln im Print und lässt dies in einigen Stilelementen in Form eines Zitates durchblicken. So sind zum Beispiel die Hauptnaviation sowie die Rubriküberschriften in einer Serifenschrift gesetzt. Auch die invers gesetzten Überschriften sieht man im Print wesentlich häufiger, als im Web. Probleme bekommt der Auftritt beim Skalieren. So rutscht das Logo bei Verkleinerung unter die Hauptnavigation anstatt neben ihr stehen zu bleiben. Auch der Schatten, der ähnlich wie in diesem Blog eine Papiermetapher erzeugt, wandert beim Vergrößern und Verkleinern an Stellen, an denen er keinen Sinn macht. Bedingt durch einen Umbruch, den es zu unterbinden gilt, kommt es zu einem wilden Aufbau. Selbst in der Default-Stellung ist der Schattenwurf nicht ganz sauber angelegt, wie man es an den Kanten beobachten kann. Sehr schön ist hingegen das Farbkonzept. Schwarz als neue dominante Farbe sorgt für den nötigen Halt. Rot, Blau und Grün (wenn auch selten eingesetzt) sind allesamt dem Firmenlogo entnommen. Blau ist die primäre Link-Farbe. Lediglich beim Brotkrumenpfad, der in Rot angelegt ist, entschied man sich, wohl aus optischen Gründen, die Konsistenz in Bezug auf die Navigation aufzubrechen. Aus Sicht der Nutzerführung wäre ein blauer Pfad, bei dem lediglich der letzte Begriff rot und damit NICHT verlinkt ist besser, weil einheitlicher. Aber nun gut. Der rein rote Pfad wirkt natürlich optisch nett. Die Hauptnavigation enthält bis in die vierte Hierarchieebene hinein OnClick-Zustände. Was will man in Bezug auf das Erkennen der Position innerhalb eines Auftritts mehr? Eben. Fazit Von kleinen Problemchen abgesehen - wunderbar. Schon der dritte* Spooky-Preisträger der sich nun grunderneuert und zeitgemäß im Netz präsentiert. Willkommen in den digitalen Medien! Aus der offiziellen Pressemeldung sei der folgende Absatz entnommen: „Das Markenkonzept wurde von der Berliner Branding- und Designagentur MetaDesign entwickelt. Realisiert wurde der neue Internetauftritt inhouse. Unterstützt wurde das Relaunch-Projekt durch die Agenturen argonautenG2, InterRed und unitB.“ Danke Marcel und Rainer für den Hinweis. *eins = Rotring, zwei = DPMA Walter de‘Silva ist VW-Chef-Designer. Im Interview mit Focus-Online beschreibt er die Philosophie hinter der Gestaltung des Golf VI und was am Design von Massenautos spannend ist.  Der Computerhersteller Dell hat seine Websites aufgefrischt. Das bislang nur 730 Pixel breite Korsett wurde abgelegt und gegen ein formschönes 930 Pixel breites Gewand eingetauscht. Beim Logo entschied man sich in den neuen Auftritten für die Variante im schwarzen Kreis, wie sie auf der Hardware zu finden ist. Gerade bei Dell, mit seinem ausgeprägten Ansatz des Direktvertriebs, warf der bisherige Webauftritt einige Fragen auf. Er funktionierte sehr wohl, keine Frage. Man fand, was man suchte. Aber der Gesamteindruck war doch sehr nüchtern, um es einmal freundlich auszudrücken. Statt Apple’schem Lifestyle wurde dröge Lowcost gereicht. Das ist nun anders. Dell ist mit dem neuen Auftritt nun dort angekommen, wo ein Unternehmen heutzutage im Netz sein sollte, nämlich genau an dem Punkt, wo eine Website nicht nur einen sehr hohen Nutzwert bietet, sondern in Bezug auf die Attraktivität einer Marke wertvolle Dienste leistet. Ein gutes Design unterstützt diesen Aspekt.  Trotz der Vorschusslorbeeren, die der Auftritt auf der Startseite erntet muss man anmerken, dass die Überarbeitung der CSS-Datei, die das Design auf den Content-Seiten bestimmt, nicht weit genug geht. Deutlich erkennt man hier die Überbleibsel der alten Website. Neue und alte Stile befinden sich abseits der schmucken Startseite direkt nebeneinander, was nicht immer harmonisch wirkt, zumal es Konflikte zum Beispiel in Bezug auf den Seitenspiegel oder die Link-Klassen gibt Der chilenische Auftritt ist noch im alten Stil (zumindest die Startseite), so dass man einen guten Vergleich hat. Danke Thomas für den Hinweis. Bin ja derzeit im Urlaub, weshalb eine detaillierte Besprechung von meiner Seite zu zwei kürzlich relaunchten Seiten entfallen muss. Das soll aber nicht heißen, dass eine Diskussion zu diesem Wechsel ebenfalls ausbleiben muss. Aufmerksame Leser schreiben mir, dass Heise.de sowie der FC Bayern seine Auftritte überarbeitet haben. Ich denke vor allem der polarisierende Aufbau und das minimalistische Design von Heise.de bieten reichlich Material für Diskussionen. Hier kann jeder testen wie es um die Kenntnisse in Sachen Markennamen steht. Adidas, Haribo und viele weitere bekannte Akronyme dürfen dabei nicht fehlen. Woher kommen die vielen Tiere in den Firmenlogos der Textilindustrie? Die Financial Times Deutschland hat Logogeschichten von 8 Unternehmen darunter Lacoste, Hush Puppies und Fjällräven recherchiert und in einer kleinen Sammlung zusammengestellt. So erfährt man unter anderem auch, dass der Gestalter des Puma-Logos 1967 gerade einmal 500 DM für seine Arbeit erhalten hat.
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